Unsere Packliste für die erste Reise mit Baby Liam: Was kommt in (s)einen Koffer?

Eine gute Frage. Das World Wide Web hat weniger Antworten parat, als ich dachte. Die meisten „Packlisten für das Reisen mit Baby/Kleinkind“ betreffen Babies, die schon deutlich älter sind als unser kleiner Sohnemann Liam mit seinen sechs Wochen. Von Tipps bezüglich Babynahrung, Fläschchen, Sterilisatoren oder Spielzeug ist da die Rede – alles (noch) nichts für uns.

Denn ehrlicherweise ist das Reisen mit so einem kleinen Baby momentan total leicht. Zahlreiche Tagesausflüge im Umkreis von bis zu zwei Stunden Fahrtzeit haben uns dies bewiesen: Wir haben mit Liam ein wirklich pflegeleichtes Reisebaby. Und damit großes Glück, wie mir Freunde und Bekannte bestätigen, denn „nicht alle Babies sind so“. Liam ist ein zufriedenes, ruhiges und glückliches Baby, dessen Bedürfnisse wir (noch) alle sehr leicht erraten und abdecken können. Auch mit dem Stillen klappt es hervorragend. Dies alles schicke ich voraus, wenn ich nachstehende Packliste veröffentliche … aber lest am besten selbst.

 

Koffer, Tasche(n), Tüten: Wie packt es sich das erste Mal mit Baby?

Mit Sohnemann Liam auf Kuschelkurs.

Mit Sohnemann Liam auf Kuschelkurs: Für ein ganz kleines Baby zu packen ist eigentlich noch sehr leicht.

 

Zur (Erleichterung der) Packliste ist zu sagen, dass wir den allerersten Urlaub mit Liam in einem mit dem Österreichischen #Umweltzeichen zertifizierten Babyhotel verbringen werden, das sich auf „Babyurlaub mit Trageberatung“ spezialisiert hat. Das Heidi-Hotel am Falkertsee in Kärnten macht es jungen Eltern wie Georg und mir leicht: Neben kompletter Baby-Ausstattung am Zimmer (Wickelkommode, Beistellbettchen, etc.) werden beispielsweise sogar Kinderwägen zum Verleih angeboten. Somit brauchen wir selbigen nicht zu packen – platztechnisch schon mal ein großer Vorteil.

Ein großer Unterschied zu früher, vor allem meinen letzten „wilden Reisejahren“, in denen ich sooo viel unterwegs war, ist auch, dass ich bereits über eine Woche vor Abreise daran denke, was wir alles für Liam brauchen könnten. (Ich selbst hatte schon solch eine Routine, dass ich das Packen oft in 15 Minuten abgeschlossen habe). Nun ist da der Gang in die Apotheke, das Abfüllen von ein wenig Waschmittel für unterwegs, die Gedanken an seine Kleidung: Was anziehen, bei welcher Temperatur, und was könnten wir eventuell noch brauchen …?

Mit dem Baby ist auf alle Fälle auch ein Haufen Wäsche eingezogen ...!

Mit dem Baby ist auf alle Fälle auch ein Haufen Wäsche eingezogen …! Brauchen wir wirklich alles mit in den Urlaub?

 

Stichwort Trageberatung: Unsere Tragetücher von der österreichischen Marke "Babytuch" nehmen wir auf alle Fälle mit ...

Stichwort Trageberatung: Unsere Tragetücher von der österreichischen Marke „Babytuch“ nehmen wir auf alle Fälle mit …

 

... sowie die ebenfalls bequeme Trage einer guten Freundin ...

… sowie die ebenfalls bequeme Trage einer guten Freundin …

 

... und natürlich Papa's starke Arme, sowie die "Schnuller-Funktion" des Finger-Nuckelns, die gerade bei ihm so gut klappt.

… und natürlich Papa’s starke Arme, sowie die „Schnuller-Funktion“ des Finger-Nuckelns, die gerade bei ihm so gut klappt.

 

Aber zurück zur Packliste.

Hier hilft es aktuell, ausgehend von unseren ersten Alltags- und Ausflugserfahrungen, mit dem Wesentlichen zu beginnen und die Packliste für die einwöchige Reise mit Baby Schritt für Schritt zu erweitern:

  • Windeln und Feuchttücher. Stehen bedarfsmäßig gleich neben „Mama’s Milchbar“. Wir werden jeweils drei große Packungen mitnehmen, und natürlich könnten wir ja auch vor Ort welche nachkaufen.
  • Unsere allseits bewährten, beliebten Spuck- und Speibtücher. Hier werden wir wohl ebenso alle packen (ca. 30 Stück). Rundum praktisch – auch als Sonnenschutz, bei kühlerem Wetter und Wind. Notfalls kann ich die sicher auch waschen und öfter einsetzen.
  • Decken für den Einsatz bei kühlen Temperaturen, zur Ausstaffierung des Kinderwagens, im Babybettchen, zum Kuscheln … zwei, drei der flauschigen Lieblinge nehmen wir sicher auch mit.
  • Sämtliche Bodies, Strampler, Jäckchen, Häubchen, kleine Hosen, die wir so brauchen. Ich versuche, für die eine Woche nicht zu viel zu packen: Zwei drei Flecken sind wenn es sein muss sicher leicht auszuwaschen, und er kann die entsprechende Kleidung noch einmal tragen.
  • Unsere Tragehilfen (drei an der Zahl). Das Heidi-Hotel bietet ja Trageberatungen an, und wir freuen uns, unsere Tragehilfen noch besser kennen zu lernen, bzw. neue auszuprobieren.
  • Neben dem Koffer mit seinen Sachen, eine Tasche für unterwegs. Hier kommt hinein, was wir an jedem Tag so für ihn brauchen (Windeln, Feuchttücher, kleine Wickelauflage, Stofftücher, Bodies zum Wechseln, etc.).
  • E-Card & Reisepass: Noch haben wir letzteren für Liam nicht, da wir noch nicht über die Grenze reisen … es steht aber bald an!
  • Stilleinlagen für Mama, Pflege- und Hygieneprodukte rund um das Thema Stillen: Toll zwar, dass wir jederzeit und überall stillen können, ein bisschen Pflege und Vorbereitung macht aber auch hier alles leichter.
  • Babypflege wie Mandelöl, Wundcreme (meine Freundin schwört auf Inotyol für den Babypopo), Kochsalzlösung (gegen tränende Augen) … auch hier gilt momentan für uns: Weniger ist mehr, an die sensible Babyhaut soll anfangs ja sowieso nur sauberes Wasser und maximal ein bisschen Öl (auch Muttermilch ist ein wunderbares Allround-Pflegemittel für die sensible Babyhaut!).

 

Wir werden das Kind schon schaukeln!

 

Weitere nützliche Tipps und Anregungen holt Ihr Euch hier:

 

Im nächsten Blogbeitrag erzähle ich Euch dann, ob sich oben genannte Packliste bewährt hat 🙂 und auch mehr darüber, wie der erste Urlaub mit unserem kleinen Schatz verlaufen ist. Wir sind schon sooo gespannt !

 

Bei meiner lieben Kollegin Claudia könnt Ihr ihre Sichtweise der Familienreise an den Falkertsee nachlesen:

 

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2 Kommentare

julia 17. Juli 2019 - 11:19

liebe elena,
bin gerade über deinen blog gestolpert-hast du mehr als ein achtel des kofferinhalts benötigt?
haben ende des Jahres unseren zweiten zwerg bekommen und sind mittlerweile öfters zu viert unterwegs – brauchen zu viert ein köfferchen, weil man eigentlich viel viel viel weniger benötigt, als angenommen 😀 aber das ist uns erst mit zwerg zwei klar geworden
lg Julia

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Elena 17. Juli 2019 - 14:28

Liebe Julia,

Erst einmal ein herzliches Dankeschön, dass Du auf meinem Blog vorbeigesurft bist 🙂

Tatsächlich hast Du natürlich recht, Tag vier unseres Urlaubes zeigt mir, dass wir wirklich viel zu viel für unseren kleinen Liam dabei haben!

Beim nächsten Mal wissen wir auf alle Fälle besser Bescheid, die nächste Reisewoche mit ihm folgt noch im August da haben wir die Lektion dann hoffentlich schon verinnerlicht 😉

Alles Liebe auch Dir & Deiner Familie, vielleicht findest Du hier ja weiterhin ein paar Tipps für Familienreisen in nächster Zeit!

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