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You wouldn't be here if you weren't curious.*

Hallo! Ich bin Elena! Willkommen auf meinem Reiseblog Creativelena.com.
Ich bin die Kreativreisende, und Du offensichtlich neugierig.

*Was ist "Kreativ Reisen"? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert Dir mein Reisehandbuch "The Creative Traveler's Handbook". Am liebsten reise ich im Rhythmus der Einheimischen und bin dazu bereits ein paar Mal um die Welt. Sechssprachig. Mit viel Charme, Herz und Hirn. Dies hat mich sowohl ruhig als auch rastlos gestimmt: In der Fähigkeit, inspirierende Geschichten über außergewöhnliche Menschen und Regionen zu erzählen, liegt mein größtes Lebensglück. Viel Vergnügen & Inspiration beim Stöbern durch meine Reisegeschichten!

10 Fragen an 10 Influencer: Das Interview. Heute mit: Florian Figl von Travel Pins

Lieber Florian! Heute möchten wir gerne von Dir wissen, wie Du selbst Dein Berufsbild des “Digital Influencer” zeichnest. Was gehört für Dich zum “ganz normalen Alltag”, wie sehr erlebst Du Dich & Deine Community beim Reisen, wohin darf und wird der Weg Dich führen?

Wir sind gespannt auf Deine Antworten! Los geht’s 🙂

 

Als professioneller Reiseblogger bei www.travelpins.at : Was verstehst Du selbst unter dem neuen Berufsbild des “Digital Influencer”? Welche Erfolgsfaktoren zählst Du hier dazu, und wie sieht der Weg dorthin aus?

Abgesehen davon, dass ich das Wort “Influencer” phonetisch schrecklich finde (erinnert mich an die ähnlich klingende Viruserkrankung), fasst es für mich verschiedene Personengruppen mit einem vermeintlichen Einflussbereich zusammen: Im digitalen Bereich sind das vor allem Blogger, YouTuber, Instagrammer usw., wobei die Grenzen zunehmend verschwinden. Auch deshalb hat sich wohl zuletzt der Begriff “Digital Influencer” durchgesetzt, wie man auch anhand eigener Konferenzen wie der “All Influencer Marketing Conference” sieht.

“Vermeintlich” sage ich übrigens deshalb dazu, weil sich der tatsächliche Einflussbereich eines Influencers nicht allein an Reichweiten und Interaktionsraten festmachen lässt. (Tourismus-)Organisationen möchten mithilfe der Influencer ihre relevanten Zielgruppen erreichen, an die sie auf traditionellen Wegen nur noch schwer herankommen, da sich das Mediennutzungsverhalten zugunsten der Influencer geändert hat. Erreichen alleine reicht aber nicht, es geht unter dem Strich um Buchungsvolumen, Umsatz und Gewinnmargen.

Der Weg für Nachwuchs-Influencer wird dabei sicherlich nicht einfacher, da immer mehr nachkommen. Der Startvorteil ist also längst weg. Begeisterung für das eigene Thema, für das man sich letztendlich als Experte positioniert, Durchhaltevermögen und Professionalität sind für mich wichtige Faktoren, die gegeben sein müssen, bevor man sich ernsthaft um die Monetarisierung kümmert.

 

Dein bislang erfolgreichstes Projekt als Unternehmer “Travel Pins”? Woran misst Du diesen Erfolg? Nenne uns gerne ein bis zwei konkrete Beispiele.

Meinen Erfolg mit dem Reiseblog Travel Pins, den ich gemeinsam mit meiner Partnerin Corinna führe, sehe ich darin, dass ich über Jahre hinweg nachhaltig damit wachsen konnte: Ursprünglich zur Dokumentation unserer Weltreise-Vorbereitungen 2014 gedacht, ging der Blog bereits 2013 mit einigen Reiseberichten und Ratgeberartikeln online. Noch heute zählen diese Artikel zu unseren meist gelesenen, obwohl wir uns damals noch nicht viele Gedanken um SEO machten. Mittlerweile ist das anders und mit jedem neuen Artikel gewinnen wir Leser dazu, auch ganz ohne plötzliche Ausschläge bei den Zugriffszahlen. Ebenso erhalten wir auf ältere Artikel Kommentare mit weiteren Fragen oder Rückmeldungen unserer Leser, die wir ebenfalls einfließen lassen. Es ist schön zu sehen, wenn wir anderen mit unserer Arbeit helfen können und wir bemühen uns, unsere Artikel mit konkreten Tipps aktuell zu halten.

Nebenbei steigen auch unsere Einnahmen aus Provisionen, die wir für (gekennzeichnete!) Produktempfehlungen erhalten, ohne dass wir das in letzter Zeit besonders forciert hätten. Wenn wir nämlich von einem Produkt oder einem Service begeistert sind, erwähnen wir es auch und empfehlen wir es einfach weiter. Auch wenn es mal keinen Affiliate-Link dafür gibt.

Mit Spaß & Eifer bei der Sache: Mountainbiking in Leogang.

Mit Spaß & Eifer bei der Sache: Mountainbiking in Leogang.

 

Warum gehst Du selbst (noch) auf Reisemessen, Konferenzen, etc.? Welche Kriterien sind hier für Dich ausschlaggebend?

Ich gehe ehrlich gesagt nur noch selten auf Konferenzen und Messen. Das war früher sicherlich noch öfter der Fall. Unbestritten sind sie aber nach wie vor eine gute Gelegenheit, um das eigene Netzwerk zu erweitern und auch bestehende Kontakte zu anderen Bloggern und Kooperationspartnern wiederaufzufrischen. Die nächste Konferenz, die ich besuchen werde, wird die ABCstar, die Austrian Blogger Conference, Ende April in Linz sein.

 

Du bloggst jetzt seit mehreren Jahren und bist ein Profi im Geschäft des “Digital (Travel) News Sharing” geworden. Wohin soll die Reise Deines Einflussbereiches künftig gehen? Welche Geschäftsfelder möchtest Du Dir noch erarbeiten und / oder weiter ausbauen?

Zunächst steht für Sommer 2017 noch ein Redesign des Blogs an. Immer mehr Leser rufen unseren Blog über ihr Smartphone auf, das müssen wir aktuell einfach noch stärker berücksichtigen. Außerdem möchte ich meinen Schreibstil verbessern und bilde mich dahingehend fort. Auch neue Storytelling-Formate möchte ich gerne ausprobieren, wie zum Beispiel Kurz- & Live-Videos auf Social Media Plattformen.

Und nicht zu vergessen: Gemeinsam mit sechs anderen Reisebloggern haben wir im vergangenen Herbst das Projekt #7ways2travel gestartet. Einmal im Monat veröffentlichen wir in der Schwerpunktwoche zu einem gemeinsamen Thema unsere Artikel, die vom Wandern, über Tipps für Winterabenteuer bis hin zu unseren individuellen Reisephilosophien reichen. Auch hier wird sich in naher Zukunft noch einiges tun. Das bringt viel Arbeit, macht uns aktuell jedoch großen Spaß!

 

Dein größter Tipp an Kooperationspartner?

Lasst euch nicht von großen Zahlen blenden, sondern achtet darauf, dass der Blogger auch wirklich zu euch und euren Zielsetzungen passt. Wenn ihr es ernst meint, plant dafür auch entsprechende Ressourcen ein – personell und budgetär!

 

Wie recherchierst Du selbst Deine Reiseziele? Sind Meinungen weiterer Berufskollegen für Dich ausschlaggebend, lässt Du Dich gerne überraschen, wie bzw. was planst Du, was nicht?

Bei der Wahl zukünftiger Reiseziele bin ich recht impulsiv und lasse mich gerne inspirieren. Sicherlich spielen da die Berichterstattungen unserer Kollegen eine große Rolle. Sobald das Reiseziel feststellt, suche ich gezielt nach Blog-Artikeln über die jeweilige Destination, während Corinna auch gerne klassische Reiseführer anschafft. Generell plane ich eher viel voraus, versuche aber auch Platz für spontane Aktivitäten zu lassen.

Florian & Corinna beim Wandern am Königssee.

Florian & Corinna beim Wandern am Königssee.

 

Worin besteht für Dich die größte Inspiration beim Reisen? Und beim Schreiben (Fotografieren, Filmen …)?

Das Reisen an sich ist für mich die größte Inspiration: Sei es durch Gespräche mit anderen Reisenden oder Einheimischen, die für mich gänzlich neue Lebensentwürfe aufzeigen, oder bei Aktivitäten, die ich “unterwegs” zum ersten Mal ausprobiere und danach sogar in meinen Alltag integriere (bei mir z.B. das Klettern).

Beim Schreiben versuche ich eine gute Mischung aus Ratgeberartikel in Verbindung mit der jeweiligen Reisegeschichte hinzubekommen, die natürlich spannend zu lesen sein soll. Letzteres sehe ich als die größere Herausforderung, da bin ich sehr kritisch mit mir selbst und sicher noch nicht dort, wo ich gerne hinmöchte. Ein Vorbild sind für mich die Reisedepeschen.

 

Was hast Du immer dabei?

Mein Smartphone. Ohne dem wäre ich wohl aufgeschmissen!

 

Wodurch und womit entspannst Du Dich (wirklich)? Lass’ uns in die kleinen Pausen in Deinem geschäftigen Alltag blicken …!

Für mich die schwierigste Frage, ernsthaft. Ich bin immer auf Achse und mag es eigentlich gar nicht, im Alltag “nichts” zu tun. Unterwegs entspannt mich hingegen oft schon die Reise an oder zwischen meinen Reisezielen. Wenn ich den Kopf frei bekommen möchte und zur Abwechslung mal zu Hause bin, gehe ich gerne auf die Riegersburg in der Oststeiermark. Allerdings wähle ich nicht den Burgweg. Ich nehme den Klettersteig, wo ich mich auf einem Holzbankerl entspanne und auf den Sonnenuntergang warte.

 

Und zu guter Letzt : Nenne mir drei gute Gründe, warum ich sofort (wieder) auf Deinen Blog schauen sollte! Was zeichnet “Travel Pins” besonders aus? Was stellen Deine Leser, Deine Community, immer wieder fest? Worauf bist Du besonders stolz?

Wenn du nach einer Wanderung oder Biketour noch richtig gut und authentisch essen gehen möchtest oder Möglichkeiten zum Entspannen suchst, dann bist du bei uns richtig: Auf Travel Pins schreiben Corinna und ich über Aktiv- und Genuss-Reisen, am liebsten in Kombination. Dabei versuchen wir unseren Lesern Inspiration für ihre eigenen Reisen mitzugeben, die sie idealerweise auch abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten führt. Wenn uns das gelingt und wir hinterher auch noch positive Rückmeldung zu unseren Tipps und Reiseberichten erhalten, dann macht uns das schon ein bisschen stolz!

 

Vielen Dank, lieber Florian, für das interessante Interview!

Written by Elena

Elena writes about creative destinations, shares her personal travel stories and brings inspiring photography & interesting news updates home to you. Her mission is: "Continue to be amazed at this world, one creative travel experience at a time."

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2 Kommentare

  1. Flo

    Liebe Elena, auch ich sag DANKE für diese tolle Gelegenheit, mich in diesem Interview vorstellen und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern zu dürfen 🙂

    Reply
    • Elena

      Lieber Flo,

      Bitte sehr, immer wieder gerne ! Ich freue mich schon auf heute auf ein Wiedersehen mit Dir 🙂 Danke Dir für die vielen interessanten Antworten!

      Reply

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