#InspiredByIceland: Der absolute Road Trip im Westen Islands.

„Hör mal. Diese Stille, hier ist es … absolut ruhig“, sage ich zu meinem lieben Freund & Reisegefährten Björn aus Island und muss unwillkürlich lächeln. Die Abwesenheit von Lärm jeglicher Art lässt uns Weltenbummler mit Zivilisationshintergrund aufmerken. Selbst das Meer schmiegt sich hier, im äußersten Westen Islands, am Fuße des gewaltigen Gletschermassivs Snæfellajökoll, in ruhigen Wogen an die Küste. Leise. Friedlich. Als ob es den „Schneeberggletscher“, so der Name des (längst erloschenen) Vulkans hinter mir, nur ja nicht wecken wollte. Oder die Elfenfamilie, die zu seinen Füßen wohnt. Denn so unwahrscheinlich ist das alles gar nicht, wie ich jüngst als Studentin der Isländischen Elfenschule erfahren habe.! Magie liegt hier in Island definitiv in der Luft, wenngleich einem diese angesichts der träge über den Horizont wandernden Wintersonne klirrend kalt ins Gesicht schlägt. Doch was wäre Island ohne seine heißen Quellen? „Hier hat bereits der große isländische Historiker Snorri Sturluson im 12. Jahrhundert gebadet“, lacht Björn gerade und deutet auf ein überraschend gut erhaltenes, einladend aussehendes Bad in Reykholt. Kein Bad, wie Ihr es Euch vielleicht vorstellt, doch ein Bad allemal …!

Nun aber möchte ich Euch nicht länger auf die Folter spannen.

 

15 Fotos zur Feier des Tages. 15 Gründe für Euren nächsten Road Trip in West-Island. Und ein vielfaches Dankeschön an Björn für diese unvergessliche Reise!

Start unseres Tagesausfluges ab Reykjavik: Es hilft in etwa zu wissen, wo man hin möchte. Wenngleich die Isländer sehr relaxt sind, und man sich angesichts der geringen Straßennetzdichte kaum verfahren kann, so lohnt ein Blick auf die Karte - sowie sämtliche isländischen Ortsnamen! - allemal.

Start unseres Tagesausfluges ab Reykjavik: Es hilft in etwa zu wissen, wo man hin möchte. Wenngleich die Isländer sehr relaxt sind, und man sich angesichts der geringen Straßennetzdichte kaum verfahren kann, so lohnt ein Blick auf die Karte allemal – bei diesen Namen ist ein wiederholter Gedächtnisverlust gut möglich.

 

Rund 20 Kilometer nach der Kleinstadt Reykholt zeigt mir Björn die Lava-Wasserfälle von Hraunfossar, eines der vielen Naturwunder Westislands ...

Rund 20 Kilometer nach der Kleinstadt Reykholt präsentiert mir Björn die Lava-Wasserfälle von Hraunfossar, eines der vielen Naturwunder Westislands …

 

... diese Farben am Fluss hier ziehen mich angesichts der bezaubernden Winterstimmung völlig in ihren Bann.

… diese Farben am Fluss hier ziehen mich angesichts der bezaubernden Winterstimmung völlig in ihren Bann: Ob meiner Freude an der Fotografie vergesse ich glatt die -9°C die zu diesem Zeitpunkt herrschen.

 

Langsam aber sicher kriecht die Sonne über den Horizont. Es ist Anfang November und kurz vor 11.00 Uhr vormittags ... noch sechs Wochen bis zur Wintersonnenwende, die den Isländern weniger als sechs Stunden Tageslicht & Dämmerung lässt.

Langsam aber sicher kriecht die Sonne hier in Reykholt über den Horizont. Es ist Anfang November und kurz vor 11.00 Uhr vormittags … noch sechs Wochen bis zur Wintersonnenwende, die den Isländern zur kältesten und dunkelsten Zeit im Jahr weniger als sechs Stunden Tageslicht & Dämmerung beschert.

 

Gottseidank gibt es wie überall im Leben & auf der Erde "Lichtblicke am Horizont", bzw. besser gesagt im Boden: Ein Pool der Extraklasse, wie ihn schon der Historiker mit dem heiter klingenden Namen Snorri Sturluson zu nutzen wusste - er ist dank der nahe gelegenen Thermalquellen von Skrifla nämlich heiß, heiß, Baby!

Gottseidank gibt es wie überall im Leben & auf der Erde „Lichtblicke am Horizont“, bzw. besser gesagt im Boden: Ein Pool der Extraklasse, wie ihn schon der Historiker mit dem heiter klingenden Namen Snorri Sturluson zu nutzen wusste – er ist dank der nahe gelegenen Thermalquellen von Skrifla nämlich heiß, heiß, Baby!

 

Und wie es hier dampft- knapp 100°C hat das Wasser welches hier ungefiltert & glasklar aus der Erde sprudelt! Der ganze Ort Reykholt wird damit geheizt, Björn's Onkel besitzt gar eine Grünhausanlage zur Bepflanzung von Gemüse hinter diesen Quellen hier.

Und wie es hier dampft- knapp 100°C hat das Wasser welches hier ungefiltert & glasklar aus der Erde sprudelt! Der ganze Ort Reykholt wird damit geheizt, Björn’s Onkel besitzt gar eine Grünhausanlage zur Bepflanzung von Gemüse wie Tomaten oder Paprika hinter diesen Quellen hier. Geothermale Energie ist klasse!

 

Energie für Road Trip Foodies: Burger in Björn's Lieblingsraststätte in Bornarges. "Herr Gott, jetzt fotografierst Du auch noch unser Mittagessen", lacht selbiger und schlägt ob meiner beständigen Essensfotos die Hände über dem Kopf zusammen! :D

Energie für Road Trip Foodies: Burger in Björn’s Lieblingsraststätte in Borgarnes. „Herr Gott, jetzt fotografierst Du auch noch unser Mittagessen“, lacht selbiger und schlägt ob meiner beständigen Essensfotos die Hände über dem Kopf zusammen! Recht hat er – man muss über sich selbst lachen können. 😀

 

Weiter geht es auf unserer Reise gen Westen: Was für eine Landschaft, findet Ihr nicht auch?

Weiter geht es auf unserer Reise gen Westen: Was für eine Landschaft, findet Ihr nicht auch? Auf meine Bemerkung zur Kirche neben den Häusern meint Björn knapp, dass „die Kirche (wie überall) das Land besäße und ihre Priester einfach Bauern gewesen seien, die dann das Land bestellt haben“. Na klar – hier inmitten des isländischen Outbacks!

 

Zusammenkuscheln ist angesagt: Bei diesen Temperaturen scheinen sich gar die Häuser

Zusammenkuscheln ist angesagt: Bei diesen Temperaturen scheinen sich gar auch die (wenigen) Häuser fester aneinander zu schmiegen!

 

Vom "Schneeberggletscher" des ... ist es nur ein "Katzensprung" nach New York, meiner nächsten Reisedestination auf meiner kreativen Weltreise - gute 4.000 Kilometer über den Atlantik ...!

Vom „Schneeberggletscher“ des Snæfellajökoll ist es nur ein „Katzensprung“ nach New York, der nächsten Reisedestination auf meiner kreativen Weltreise – gute 4.000 Kilometer über den Atlantik …!

 

Tankstelle auf Isländisch!

Tankstelle auf Isländisch!

 

Meinen Reisegefährten und einheimischen Freund Björn habe ich vor rund vier Jahren auf einer Reise in Peru kennen gelernt, heute sehen wir uns in seiner Heimat wieder: Vielen Dank für diesen einzigartigen Roadtrip, lieber Björn!

Meinen Reisegefährten und einheimischen Freund Björn aus Reykjavik habe ich vor rund vier Jahren auf einer Reise in Peru kennen gelernt, heute sehen wir uns in seiner Heimat Island wieder: Vielen Dank für diesen einzigartigen Roadtrip und Deine vielen persönlichen Anekdoten & Familiengeschichten von unterwegs, lieber Björn!

 

Wir blicken auf das friedliche, äußerste Ende Islands ganz im Westen des Landes ...

Wir blicken auf das friedliche, äußerste Ende Islands ganz im Westen des Landes …

 

... bevor es gegen 15.00 Uhr bereits wieder leicht zu dämmern beginnt und uns die Landschaft im Wechselspiel des Winterlichtes erneut in ihren Bann zieht ...

… bevor es gegen 15.00 Uhr nachmittags bereits wieder zu dämmern beginnt und uns die Landschaft im Wechselspiel des Winterlichtes erneut in ihren Bann zieht …

 

... ich hoffe, die Reise hat Euch ebenso gefallen wie mir!

… nun hoffe ich, diese Reise hat Euch ebenso gefallen wie mir! Island, Du siehst mich definitiv wieder, das kann ich jetzt schon sagen. 😀

 

Nicht genug? Ich auch nicht … Island ist aber auch einfach zu schön, um wahr zu sein. Viele weitere, atemberaubende Bilder (ja, diesmal verdienen sie diesen vielfach benutzten Begriff allemal!) seht Ihr hier bei Flickr:

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3 Kommentare

Regina 10. November 2014 - 17:26

Ja, Island, das Land der Feen, Trolle und Wasserfälle. Ich möchte auch so gerne Wiederkommen.
Deine Bilder tragen dazu im übrigen auch bei 🙂
Liebe gruesse
Regina

Antworte
Elena 10. November 2014 - 17:58

Liebe Regina,

Das klingt ja fantastisch, vielen Dank! Ich hoffe für Dich, dass Du schon bald wiederkehren wirst. Als Tipp: Sieh Dir mal die Angebote von „Creative Iceland“ an- da entdeckst Du bestimmt noch einiges Wissenswertes rund um Land & Leute: http://www.creativelena.com/reiseblog/creative-iceland-das-reykjavik-der-elfen-kuenstler-kreativen

Schönen Gruß aus Reykjavik,

Elena!

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