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Hallo! Ich bin Elena! Willkommen auf meinem Reiseblog Creativelena.com.
Ich bin die Kreativreisende, und Du offensichtlich neugierig.

*Was ist "Kreativ Reisen"? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert Dir mein Reisehandbuch "The Creative Traveler's Handbook". Am liebsten reise ich im Rhythmus der Einheimischen und bin dazu bereits ein paar Mal um die Welt. Siebensprachig. Mit viel Charme, Herz und Hirn. Dies hat mich sowohl ruhig als auch rastlos gestimmt: In der Fähigkeit, inspirierende Geschichten über außergewöhnliche Menschen und Regionen zu erzählen, liegt mein größtes Lebensglück. Viel Vergnügen & Inspiration beim Stöbern durch meine Reisegeschichten!

Unterwegs in den #NationalparksAustria : Wandern & E-Bike Fahren im Nationalpark Thayatal.

Ankommen. Aufatmen. Einige Zeit lang beschrieb die Österreich Werbung so das Gefühl, in Österreich anzukommen. Bei der Ankunft im Nationalpark Thayatal nordwestlich der Weinstadt Retz, an der Grenze zwischen Wald- und Weinviertel sowie nach Tschechien, ist es mir jüngst eben so ergangen: Ankommen. Und aufatmen.

Aus dem sommerlich-heißen Wien kommend, ist alleine schon die (öffentliche An)Reise mit der Bahn in das Naturschutzgebiet Erholung pur: Die sanft geschwungenen Hügellandschaften des Weinviertels vermitteln ein Gefühl von Weite, die strahlende Sonne welche den Morgennebel über den Feldern rasch auflöst unterstreicht diese Empfindung noch. Auch die Luft hat sich im Gegensatz zur Hauptstadt verbessert, hier im “hohen Norden Österreichs”, direkt am Grünen Korridor der einst Eiserner Vorhang hieß und heute den wesentlich schöneren Naturschutz-Beinamen trägt.

 

Vom Bahnhof Retz bringt mich der nahtlos angeschlossene Bus direkt vor die Tore des Nationalparkhauses Hardegg, welches neben Besuchern & Mitarbeitern auch ganz besondere “Gäste” beherbergt: Die europäische Wildkatze ist hier seit kurzem wieder heimisch geworden.

Und das ist schon eine echte, kleine Sensation, wie ich bei der Filmvorführung über diese ganz besonderen Raubtiere lerne: Die hierzulande gängige Hauskatze stammt nämlich keineswegs von ihren “wilden, europäischen Verwandten” ab. Sondern von der ägyptischen Faltkatze. Die sich vor mir in der Sonne räkelnden Prachtexemplare europäischer Wildkatzen, deren scheue Vetter in freier Wildbahn seit einigen Jahren wieder nachgewiesen werden konnten, erkenne sogar ich als “irgendwie anders”. Sie haben einen gedrungeneren Körperbau, einen runderen Kopf, sowie eine stärker zulaufende Schwanzspitze als ihre allgemein hin bekannten Verwandten. Somit ist der Nationalpark Thayatal mit seinem Wildkatzen-Gehege nahe der kleinsten Stadt Österreichs Hardegg, auch ein wunderbares Ausflugsziel für alle Katzenliebhaber, die sich hier näher über ihre Lieblingsspezies informieren möchten!

Kater ... räkelt sich in der Sonne, unmittelbar vor der Nase neugieriger "europäischer Wildkatzen-Besucher" wie mich ...

Kater Carlo räkelt sich in der Sonne, unmittelbar vor der Nase neugieriger “europäischer Wildkatzen-Besucher” wie mir …

 

... seine fein gemusterte Partnerin geht indes auf Nahrungssuche: Jeden Tag können die beiden europäischen Wildkatzen bei der geplanten Fütterung um 15.30 Uhr in ihrem Jagdverhalten beobachtet werden.

… seine fein gemusterte Partnerin geht indes auf Nahrungssuche: Jeden Tag können die beiden europäischen Wildkatzen bei der geplanten Fütterung um 15.30 Uhr in ihrem Jagdverhalten beobachtet werden.

 

... das Nationalparkhaus selbst, welches direkt an das Wildkatzen-Gehege anschließt ...

… das Nationalparkhaus selbst, welches direkt an das Wildkatzen-Gehege anschließt …

 

... gibt nicht nur eine Übersicht über Natur- und Artenschutz im Nationalpark Thayatal selbst (der kleinste aller sechs österreichischer Nationalparks, wie hier deutlich wird) ...

… gibt nicht nur eine Übersicht über Natur- und Artenschutz im Nationalpark Thayatal selbst (der kleinste aller sechs österreichischer Nationalparks, wie hier deutlich wird) …

 

... sondern bietet auch einen eigenen Blumen- und Kräutergarten für Besucher ...

… sondern bietet auch einen eigens angelegten Blumen- und Kräutergarten für Besucher …

 

... und während ich mich mit Nationalparkrangerin Birgit Gruber auf den Weg über Hardegg in Richtung Nationalpark mache ...

… und während ich mich mit Nationalpark-Rangerin Birgit Gruber auf den Weg über Hardegg in Richtung Nationalpark mache …

 

... zeigt sie mir bereitwillig Fotos ihrer jüngsten "Entdeckungen": Einen fliegenden Hirschkäfer, den man mit viel Glück hier auf seinen Ausschwärmenden selbst beobachten kann!

… zeigt sie mir bereitwillig Fotos ihrer jüngsten “Entdeckungen”: Einen fliegenden Hirschkäfer zum Beispiel, den man mit viel Glück hier im Nationalpark beobachten kann!

 

Stets hilfsbereit ...

Stets hilfsbereit …

 

... zeigt mir Birgit auch den Weg Richtung Gasthof Hammerschmiede direkt im Ortsgebiet von Hardegg ...

… zeigt mir Birgit auch den Weg Richtung Gasthof Hammerschmiede direkt im Ortsgebiet von Hardegg …

 

... eine kleine, gemütliche Frühstückspension, in der Ihr nächtigen aber auch Mittag- und Abendessen könnt und der aus der Nationalpark ideal erkundet werden kann.

… eine kleine, gemütliche Frühstückspension, in der Ihr sowohl nächtigen als auch Mittag- und Abendessen könnt. Von hier aus ist es ein Leichtes, den umliegenden Nationalpark zu erkunden.

 

Wie sieht nun so eine Wanderung im Nationalpark Thayatal aus, und was kann man dabei alles beobachten?

Birgit und ich entscheiden uns für eine ca. sechs Kilometer lange Wanderstrecke, die als Rundwanderweg geschlossen vom und bis zum Nationalparkhaus ca. 10 Kilometer betragen würde. Schon kurz nach der Stadt Hardegg, die aufgrund ihrer Größe von nicht einmal 100 Einwohnern mehr wie ein mittelalterliches Dorf anmutet, tauchen wir mitten ein in den grünen Naturgenuss: Der Wanderweg führt uns flussabwärts entlang der Thaya, auf teils schattigen Uferböschungen mitten im Laubmischwald, teils exponierten Uferwiesen und sogar einem kleinen “Übersteig”, einer Anhöhe gebildet durch eine große Flußschlinge, die den “Grünen Korridor” des Nationalparks besonders schön zur Geltung kommen lässt. Einmal mehr wird deutlich, was das “Niemandsland” des über Jahrzehnte hier verlaufenden, Eisernen Vorhanges an Naturschutz und Artenvielfalt gefördert hat.

Los geht's auf schattigen Pfaden ...

Los geht’s auf schattigen Pfaden …

 

... vorbei an den typischen Buchenwäldern des mitteleuropäischen Laubmischwaldes ...

… vorbei an den typischen Buchenwäldern des mitteleuropäischen Laubmischwaldes …

 

... ihren blütenreichen Verwandten, wie hier der Türken ...

… ihren blütenreichen Verwandten, wie hier der Glockenblume, die gleich neben den Türkenbundlilien wachsen …

 

... kleinen Mittags-Snack"

… sowie einem kleinen “Mittags-Snack” direkt aus der Natur …

 

... liebe ich es mir, meine eigenen Rangerin bzw. Nationalparkführerin dabei zu haben, die mir alles geduldig und genau erklärt ...

… wie ich es liebe, meine eigene Rangerin bzw. Nationalparkführerin dabei zu haben, die mir sämtliches Tierspuren- und Pflanzenvorkommen geduldig und genau erklärt …

 

... toller Ausblick hier vom Übersteig an der Thaya: Danke Dir, liebe Birgit, für diese schöne Wanderung zusammen!

… toller Ausblick hier vom Überstieg an der Thaya: Danke Dir, liebe Birgit, für diese schöne Wanderung zusammen!

 

Wandern ist nicht so Euer Ding? Zum Glück gibt’s genug Alternativen. Wie beispielsweise die fein-gemütliche Fahrt mit dem E-Bike, die sich schon alleine aufgrund der zahlreichen Höhenmeter im Flusstal für “Sonntagsfahrer” wie mich perfekt eignet!

Dass sich die Thaya über Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende, ganz schön tief in das Granit- und Gneishochland des Wald- und Weinviertels eingeschnitten hat, merke ich spätestens, als ich auf dem Weg zu den Aussichtspunkten hoch über dem Flusstal ganz schön in die Pedale treten muss! Dank “Turbo, Sport & Power”-Schaltungen des E-Bike-Motors an meinem Rad komme ich aber immer ganz relaxt und nicht gar so verschwitzt-fertig wie meine Radgenossen rund um mich an – ein herrliches Gefühl für Freizeitfahrer wie mich, die am Radfahren als Sport einfach keinen Gefallen finden (möchten). Um € 21,- pro Tag vermietet das Nationalparkhaus in Hardegg flotte E-Bikes, mit denen ich eine 32km große Wald- und Wiesenrunde bis über die Grenze nach Tschechien (Cizov und Vranov) sowie retour über Felling und Hardegg locker in gut zwei Stunden schaffe – Fotostops und kurze “Natur-Andachts-Pausen” inklusive. Herrlich. Die neugierigen und oft neidischen Blicke der mir entgegenkommenden, gegen die zahlreichen Steigungen kämpfenden Radfahrer, sind da noch das “Zuckerl” oben drauf, wenn ich galant-flott-grinsend an ihnen vorbei düse!

"Me & my E-Bike": Es kann losgehen ...

“Me & my E-Bike”: Es kann losgehen …

 

... zunächst noch an der österreichischen Grenzstadt Hardegg samt Wehrburg vorbei ...

… zunächst noch an der österreichischen Grenzstadt Hardegg samt Wehrburg vorbei …

 

... über die erst 1990 wieder eröffnete Brücke über die Thaya Richtung Tschechien ...

… über die erst 1990 wieder eröffnete Brücke über die Thaya Richtung Tschechien …

 

... in das nur wenige Kilometer dahinter, auf heute tschechischer Seite liegende "Niemandsland": Beinahe zur Gänze wurde der Eiserne Vorhang wieder abgetragen, nur dieser Abschnitt hier als Mahnmal stehen gelassen.

… in das nur wenige Kilometer dahinter, heute auf tschechischer Seite liegende “Niemandsland”: Beinahe zur Gänze wurde der Eiserne Vorhang hier wieder abgetragen, nur dieser Abschnitt als Mahnmal stehen gelassen. Heute lässt es sich da leicht lächeln und für ein Foto posieren – das war nicht immer so …

 

... und so bedeutet der Ausflug auf die tschechische Seite des Nationalparks auch immer einen Ausflug in die Geschichte, wie auch hier an der Wehrburg Varnov in der Kleinstadt mit demselben Namen deutlich wird ...

… und so bedeutet der Ausflug auf die tschechische Seite des Nationalparks auch immer einen Ausflug durch die bewegte Geschichte der heutigen Naturschutzlandschaft, wie auch hier an der Wehrburg Vranov in der Kleinstadt mit demselben Namen deutlich wird …

 

... zurück Richtung Österreich, sind heute alle Grenzen offen ...

… zurück Richtung Österreich, sind heute alle Grenzen offen …

 

... könnt Ihr bei der Rückkehr über den kleinen Ort Felling noch in der Perlmuttmanufaktur der Familie Mattejka vorbeischauen, über die ich Euch bereits hier berichtet habe.

… könnt Ihr bei der Rückkehr über den kleinen Ort Felling noch in der Perlmuttdrechslerei und -manufaktur der Familie Mattejka vorbeischauen, über die ich Euch bereits hier berichtet habe.

 

Und Ihr, wann werdet Ihr dem kleinsten aller österreichischen Nationalparks seinen verdienten Besuch abstatten? Vielleicht sehen wir uns ja sogar: Auch ich möchte schon bald wieder dorthin aufbrechen, so sehr hat es mir an diesem einen Wochenende gefallen!

Noch mehr Informationen über den Nationalpark Thayatal, sowie allgemein über die #NationalparksAustria, findet Ihr hier. Meine Blogger-KollegInnen haben anlässlich des “Europäischen Tages der Parke” übrigens ebenfalls aus den restlichen Nationalparks Österreich berichtet; ihre Berichte dazu lest Ihr hier:

 

Weitere Reisefotos findet Ihr hier:

 

Hinweis: Wir wurden von den Nationalparks Österreich zur Reise in einen der sechs österreichischen Nationalparks, in meinem Fall den Nationalpark Thayatal, eingeladen. Alle Meinungen sind meine eigenen.

Written by Elena

Elena writes about creative destinations, shares her personal travel stories and brings inspiring photography & interesting news updates home to you. Her mission is: "Continue to be amazed at this world, one creative travel experience at a time."

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2 Kommentare

  1. Ein Wochenende im Gesäuse: Berge, Bücher, Blumenparadies - reiseblitz.com

    […] Nationalpark Thayatal bei Creativelena […]

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  2. Ausflugsziel Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel - Reiseblog für Fotografen und Weltreisende

    […] berichteten ausgewählte Reiseblogger aus verschiedenen österreichischen Nationalparks: Creativelena aus dem Nationalpark Thayatal, 1000travelstories aus dem Nationalpark Donau-Auen, TravelPins aus […]

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