#Genussreisetipps aus Japan: Köstliches zur Kulinarik in Kanazawa

Japan … „Ich will ganz viele Reisetipps über Japan!“ – „Das Essen … Du wirst sterben.“ – „Kanazawa ist ein echter Geheimtipp für Kulinarik-Fans in Japan!“ – „Probier’ unbedingt Sake. …“ – „Mann, hast Du Glück Elena …!“

Als ich an meinem fünften Tag hier im „Land der aufgehenden Sonne“ so aufwache, muss ich voller Freude an die zahlreichen Kommentare & Interessensbekundungen meiner Leser & Freunde an meiner Reise durch Japan denken. „Alle sind wahnsinnig gespannt auf meine Berichte aus Japan“, betone ich gegenüber meinen Gastgebern in Kyoto & Kanazawa stets, „vor allem, wenn es um lokale Kultur- und Genussreisetipps geht.“

 

Kanazawa: Stadt des Goldes.

Zeit wird es also, einen mehrheitlich kulinarisch angehauchten Reisebericht über die Stadt Kanazawa zu schreiben, die Stadt des Goldes, des Miso & des Sake – sowie der Wiege für Kreativ Reisen in Japan.

Zunächst einmal die Genussreisetipps. Alles Gute … kommt vom Essen & Trinken. Selbst die Samurai, so lerne ich, haben dereinst bereitwillig ihre Schwerter für guten Genuss in japanischen Teehäusern abgelegt. Wohin also, wenn man wie ich nach einer gut zweistündigen Zugfahrt aus Kyoto gerade erst am Hauptbahnhof von Kanazawa angekommen ist? „Du kannst direkt in Deinem Hotel, dem Nikko Hotel Kanazawa, Mittag essen gehen. Dort gibt es ein tolles Sushi Restaurant, und das Frühstück ist auch sagenhaft.“ So die Worte meines lieben Gastgebers Kentaro, der gemeinsam mit seinem Team die Kulturtourismus-Initiative „Kanazawa Creative Tourism“ ins Leben gerufen hat und mich hier in Kanazawa empfangt. Wieder einmal finde ich bestätigt: Wer auf die Einheimischen hört, kann nicht komplett falsch liegen.!

Eine Speisekarte.

Hören statt lesen: Beim „Studieren“ des Mittagsmenüs bin ich auf jeden Fall auf Hilfe angewiesen …!

 

Eine Frau in einer traditionellen japanischen Kleidung.

Gut, dass diese nie weit weg ist: Die Japaner sind weit über das Klischee hinaus höflich und bemüht, ich liebe die Freundlichkeit vor allem der Menschen hier in Kanazawa!

 

Ein Stück Lachs Sushi.

Das Sushi-Restaurant im Nikko Hotel ist tatsächlich einfach vorzüglich …

 

Ein Koch hält eine Speisekarte hoch.

… und serviert jeden Tag frisch zubereitete Sushi-Kreationen …

 

Lachs wird geschnitten.

… wie mir der Blick auf die Experten-Hände des Meisterkochs verrät …

 

Sushi mit einem gebratenen Fisch.

… welcher mir das vermutliche beste und frischeste Sushi serviert, das ich je gegessen habe !!

 

Ein Koch hält ein Stück Temaki hoch.

Bon Appetit – Guten Appetit Ihr Lieben!

 

Eine Skulptur einer Raubkatze, dahinter ein Bild.

Das Nikko Hotel kennt sich mit Genuss aus: Hier genießt man den schönen Stil des Hauses …

 

Verschiedene Speisen.

… welches mir zudem die echt einzigartige, japanische Frühstückskombination in Form dieses Menüs serviert: Miso-Suppe, frischer Fisch, würzige Saucen, Reis & Gemüse … wer hätte das gedacht? So ein Frühstück habe ich bestimmt noch NIE gegessen: Zum Glück bin ich bei weitem das „abenteuerlichste Leckermaul in der Familie“ und kann mein Wagnis in vollen Zügen genießen!

 

Ein Dessert mit einer Erdbeere.

Frühstück kann in Japan jedoch auch einfach, süßen Genuss bedeuten: Hier finde ich mich in Kanazawa’s historischem Altstadtbezirk wieder, einem kleinen Lokal namens Moon.Sky.Heart das süße Reisbällchen mit einer Erdbeere drinnen serviert … köstlich – OGISHI, wie ich lerne auf Japanisch zu sagen!

 

Verschiedene Speisen in kleinen Formen.

Ich liebe die japanische Küche. So eine gesunde, leckere und vor allem ausgewogen vielfältige Lunchbox könnte ich glatt jeden Tag verdrücken!

 

Eine japanische Toilette.

Und um das Bild heiter zu vervollständigen, gibt’s jetzt noch ein klassisches „japanisches Toilettenfoto“ für Euch: Die WCs spielen in diesem Land nämlich echt alle Stücke, sind durchwegs sitzbeheizt und versprühen Duft, Musik – sowie Dusche & Spülung …! Herrlich, wirklich absolut herrlich !!!

 

Omi-Cho Markt: Ein wahrer Genussreise-Geheimtipp!

Einer der besten Orte, um die lokale Gastronomieszene einer Stadt oder Reisedestination kennen zu lernen, ist der Besuch eines Markets. Unweit des Hauptbahnhofes findet sich mit dem „Omi-Cho“-Markt von Kanazawa ein wahrer Genussreise-Geheimtipp!

Manchmal muss man sich erst „verlieren“, um sich bzw. direkt den Genuss zu finden …! Ich mag es, in einer neuen Stadt mitunter einfach drauf los zu marschieren – selbstverständlich mit einer grundsätzlichen Orientierung wie dem Weg retour zur Unterkunft beispielsweise. So gesehen bin ich buchstäblich über den Omi-Cho-Markt gestolpert, welcher unweit meines Hotels und des Hauptbahnhofes liegt. Leicht zu finden, empfehle ich Euch den Besuch, wohl auch weil dahinter die ruhigeren, historischen Stadtviertel der Stadt Kanazawa liegen.

Markthalle.

Bei meiner Ankunft am modernen Hauptbahnhof von Kanazawa erfahre ich, dass selbiger erst vor wenigen Jahren gebaut wurde, als Kanazawa dank des internationalen Kulturprogrammes zur UNESCO Creative City aufstieg.

 

Foto durch eine Glasscheibe dahinter eine Frau auf der Straße.

Auf dem Weg zum Genuss geht es für mich am liebsten einfach „der Nase nach“!

 

Verschiedene Früchte auf einem Regal.

Die hübsche Präsentation dieser Früchte in einem lokalen Supermarkt hat es mir angetan.

 

Durchgang in einem Markt.

Omi-Cho Market …

 

Drei Personen an einem Marktstand.

… bietet typische Verkaufs- und Verhandlungsszenen, wie sie weltweit zu beobachten sind – mit dem einzigen Unterschied in der Präsentation lokaler Spezialitäten.

 

Eine Frau mit Handschuhen und Schutzhaube hält ein Tablett.

Hinter den historischen Markthallen beginnt die Altstadt von Kanazawa, in der ich dank der Kontakte von Prof. Masao Mizuno die nette „Miso“-Expertin & Produzentin Atsumi kennen lerne …

 

Ein Plastiksack gefühlt mit einer Paste.

… welche mir in perfektem Englisch den eher komplizierten und technisch anmutenden Vorgang der Herstellung des japanischen Miso erklärt …

 

Mehrere Tabletts mit Reis übereinander gestapelt.

… bei der man erst einmal mit dem Dampfen, dann der Trocknung von Reis beginnen muss, um eine Art Pilz herzustellen welcher in diesen Fächern kultiviert wird … sieht aus wie kleine Reisterrassen wenn Ihr mich fragt!

 

Zwei Frauen stehen vor einer Holzhütte.

Beim nächsten Mal muss ich auf jeden Fall an einer gesamten Führung & Verkostung des berühmten japanischen Miso teilnehmen: Vielen Dank, liebe Atsumi, für diesen spontanen und glücklichen Besuch in Deiner kulinarischen Werkstatt!

 

Sake: Das japanische Reiswein Getränk.

Kanazawa, die Wiege des Sake … „Du hast echt Glück, Elena. Das ist wirklich guter Sake, und noch dazu ist jetzt die beste Zeit um diesen zu probieren. Darauf stoßen wir an – Kampai, wie wir hier in Japan sagen!“

Echter Kulturgenuss bedeutet hier in Japan, den „besten Sake zu organisieren den es aktuell gibt“, zwinkert mir Prof. Masao Mizuno von der „Kanazawa Creative Tourism„-Initiative aufmunternd zu. Er & Kentaro, meine liebenswerten Gastgeber hier in der UNESCO Creative City Kanazawa, sind meine Experten, was dieses köstliche japanische Reiswein-Getränk angeht. Als ich unser Foto mitsamt der Flasche unter „meinen Japanern“ herumzeige, ernte ich durchwegs anerkennende Blicke: „Gute Wahl, Elena! Du hast Glück, solchen Sake probieren zu können!“ Ich lächle ein wenig verlegen und freue mich insgeheim, verstehe ich doch so gut wie gar nichts, was auf Japanisch auf die Flasche gemalt steht … Somit kann ich mich nur auf „meinen Riecher“ und meine guten Geschmacksnerven verlassen! Der Sake ist aber auch wirklich verdammt gut, sein Alkoholgehalt ähnelt dem des Portweins und mehr … brauche ich wohl nicht zu sagen. Mmmh!

Eine japanische Getränketafel.

Sake gibt es überall in Kanazawa zu genießen …

 

Zwei Personen am Tisch.

… er ist unter Einheimischen wie Reisenden gleichermaßen beliebt!

 

Verschiedene Flaschen auf einem Tablett.

Meine erste Sake-Verkostung …

 

Aus einer Flasche wird etwas in einem Becher gegossen.

… ist bestimmt nicht die letzte: Kampai – Prost auf eine wunderbare, ereignisreiche und fruchtbringende Reise hier in Japan!

 

Ein Teller Essen.

Kein Trink- ohne Essensgenuss, als ich einer Einladung meiner Gastgeber zur Eröffnung der lokalen Kunstgalerie folge …

 

Zwei Frauen stehen nebeneinander. Eine der Frauen hält einen Becher.

… einer Veranstaltung, die mich noch mehr liebenswerte Japaner, wie diese reizende Dame hier kennen lernen lässt: Mit Händen, Füßen und Japanisch/Englisch sowie der Universalsprache Lächeln schlagen wir uns gut durch !!!

 

Sämtliche Fotos meiner kreativen Genussreise durch Kanazawa findet Ihr hier bei einem Moment der Ruhe & Reflektion auf Flickr – ein bisschen „Zen“ kann schließlich nie schaden … ;)

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6 Kommentare

Gudrun 20. Januar 2015 - 15:32

Also wenn Du noch Platz in Deinem Gepäck hast, die Reisbällchen mit Erdbeeren wären ein super Geschenk für die daheim gebliebenen Reiseblogger und Reisebloggerinnen!

Antworte
Elena 20. Januar 2015 - 21:19

Liebe Gudrun,

„Leider“ bin ich schon „eins weiter“, nämlich an meinem nächsten Reiseziel Nepal angelangt, und für die Reisbällchen mit Erdbeeren wirst Du ganz einfach selbst nach Japan reisen müssen … ;)

Schön, dass Dir mein Artikel Appetit bereitet hat!

Lieben Gruß,

Elena

Antworte
TanjasBunteWelt 22. Februar 2015 - 18:48

Hallo Elena,
ein wunderbarer Bericht. Danke fürs mitnehmen ;-)
LG Tanja

Antworte
Elena 22. Februar 2015 - 20:01

Liebe Tanja,

sehr sehr gerne! Zu Japan wird auch in Kürze noch ein Bericht folgen … „stay tuned“. ;)

Lieben Gruß,

Elena

Antworte
Julia 11. März 2015 - 21:53

Super Beitrag und toller Blog! Hab dich ganz zufällig gefunden, weil ich gerade für meine Japan- Reise im April recherchiere- vor allem, wo es das beste Essen gibt :) Wenn du noch weitere Tipps hast- nur her damit! ich schau sicher öfter wieder vorbei!

Ganz liebe Grüße,

Julia

Antworte
Elena 11. März 2015 - 21:56

Lieber Julia,

Das freut mich sehr, und vor allem dass Du über die einschlägige Suche im Netz („Kulinarik“ & „Japan“) auf meinen Blog & meine Berichte gestoßen bist! Sehr gerne stehe ich Dir für weitere Reisetips zur Verfügung und werde auch noch einen Bericht zu Japan schreiben, der sich mit „Kreativ-Reisen“ beschäftigt: Hast Du davon schon mal gehört? Auf meinem Blog findest Du jedenfalls ganz viel dazu. ;)

Alles Liebe und Gute für Deine Reise,

Elena

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