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You wouldn't be here if you weren't curious.*

Hallo! Ich bin Elena! Willkommen auf meinem Reiseblog Creativelena.com.
Ich bin die Kreativreisende, und Du offensichtlich neugierig.

*Was ist "Kreativ Reisen"? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert Dir mein Reisehandbuch "The Creative Traveler's Handbook". Am liebsten reise ich im Rhythmus der Einheimischen und bin dazu bereits ein paar Mal um die Welt. Siebensprachig. Mit viel Charme, Herz und Hirn. Dies hat mich sowohl ruhig als auch rastlos gestimmt: In der Fähigkeit, inspirierende Geschichten über außergewöhnliche Menschen und Regionen zu erzählen, liegt mein größtes Lebensglück. Viel Vergnügen & Inspiration beim Stöbern durch meine Reisegeschichten!

Blogstöckchen fliegen, Reisende antworten: Creativelena im Interview über die Philosophie des Reisens

„Welche (ungewöhnliche) Fähigkeit hast Du Dir schon einmal auf einer Reise gewünscht? In welchem Land würdest Du gern einmal leben? Welche Sprache würdest Du gern lernen?“ Aaaah. Solche Fragen sind Balsam für meine kreative Reise-Seele und haben sofort meine Aufmerksamkeit erregt. So ganz habe ich die Sache mit den Blogstöckchen ja nicht gleich verstanden: Man bekommt von einem / einer lieben Blogger-KollegIn ein „virtuelles Stöckchen“ an den Kopf geworfen und soll demnach als Reiseblogger sein Innerstes nach Außen kehren. Zum Wohle der Leser – und weil es uns Reisenden einfach Spaß macht, mit Euch über unsere entlegensten Reiseziele, verrücktesten Reisearten & skurrilsten Reiseerlebnisse zu sprechen. Im Anschluss gilt es dann, via „Blogstöckchen“ eigene, interessante Fragen an die nächsten „Opfer“ – auserwählte Reiseblogger – zu werfen.

Wem diese in den Schoß fallen, verrate ich Euch am Ende dieses Berichtes! Nun aber mal zu den Fragen der lieben Stefanie, die auf dem Blog mit dem klingenden Namen „Azzuro Diary“ ihrer Reiseleidenschaft über Italien frönt und mich als „Creativelena“ für folgende Fragen nominiert hat:

 

Frage Nummer 1: Liebstes Reiseziel mit 18? Und warum?

Tolle Einstiegsfrage! Mein liebstes Reiseziel mit 18 jungen Jahren kann ich Euch ganz klar beantworten: London. Ganze neun Monate lange wandelte ich auf den Spuren der faszinierenden Kultur-, Shopping und Weltmetropole Englands, habe mein Englisch auf Hochglanz poliert, erste internationale Freundschaften geschlossen, Orientierung in der Großstadt erlangt, „X’Press Yourself“ R’n’B getanzt – und meine Lebensentscheidungen vertagt: Mit 18 soll man wissen, was man werden / studieren / arbeiten will? No way! Ich geh‘ erst mal ins Ausland, lautete mit 18 die Devise. 😀 Dazu kann ich auch heute noch nur jedem raten!

Frage Nummer 2: Liebstes Reiseziel heute? Und warum?

Neuseeland. Ich LIEBE Aotearoa, das „Land der Langen Weißen Wolke“ im Südpazifik und werde wohl mein Leben lang darüber ins Schwärmen geraten. In Neuseeland reifte mein Wunsch, eines Tages ein Buch verfassen zu wollen. Natürlich über das Reisen. 😉 Ganze 18 Monate habe ich in Neuseeland gelebt, geliebt, gearbeitet, genossen, gestaunt, geschrieben: Mein allererster Blog, „Kiwi-Elli“ stammt aus dieser Zeit, auch während meiner späteren Weltreise widmen sich zahlreiche Reiseberichte auf dem Tripwolf-Reiseblog diesem einzigartigen Land. Neuseeland bedeutet mir einfach so viel, da fällt es mir schwer dies in Worte zu fassen. Lassen wir lieber Bilder sprechen!

Neuseeland, das Land aus dem Träume gewebt sind: Beim Anblick der Bilder meiner Weltreise im Jahr 2011 gerate ich regelmäßig ins Schwärmen - hier zu sehen die Pancake Rocks an Neuseelands wilder West Coast.

Neuseeland, das Land aus dem Träume gewebt sind: Beim Anblick der Bilder meiner Weltreise im Jahr 2011 gerate ich regelmäßig ins Schwärmen – hier zu sehen die Pancake Rocks an Neuseelands wilder West Coast.

Blick auf die atemberaubenden Landschaften in Fjordland im Südwesten von Neuseelands Südinsel: Diese Landschaft auf dem Weg zum Milford Sound gehört zu meinen absoluten Lieblingslandschaften weltweit. Ich kann es nicht erklären, aber ich LIEBE diesen Ort. :D

Blick auf die atemberaubenden Landschaften in Fjordland im Südwesten von Neuseelands Südinsel: Diese Berglandschaft im Fjordland Nationalpark auf dem Weg zum Milford Sound gehört zu meinen absoluten Lieblingslandschaften weltweit. Ich kann es nicht erklären, aber ich LIEBE diesen Ort. 😀

Vielleicht auch, weil Neuseeland mir sowohl im Herzen als auch beruflich sehr viel bedeutet, habe ich dort nicht zuletzt meine Leidenschaft für das kreative Selbermachen im Austausch mit den Einheimischen auf Reisen kennen und lieben gelernt. Hier seht Ihr meinen Paua-Muschelanhänger aus Neuseelands Hokitika, geschnitzt in mein Markenzeichen von www.Creativelena.com!

Vielleicht auch, weil Neuseeland mir sowohl im Herzen als auch beruflich sehr viel bedeutet, habe ich dort nicht zuletzt meine Leidenschaft für das kreative Selbermachen im Austausch mit den Einheimischen auf Reisen kennen und lieben gelernt. Hier seht Ihr meinen Paua-Muschelanhänger aus Neuseelands Hokitika, geschnitzt in mein Markenzeichen von www.Creativelena.com!

 

Frage Nummer 3: Wie bereitest Du Dich neben Gesundheitlichem oder dem Packen auf eine Reise vor? (Bücher, Internet – beides, oder?)

Gesundheit und Packen trifft es schon, vor allem wenn ich an meine letzte größere Weltreise im Jahr 2011 zurückdenke: Da habe ich bezüglich Reisevorbereitung und Impfungen bereits einige Wochen vor Reiseantritt große Aufregung verspürt! Meine Reisevorbereitungen ändern sich jedoch über die Zeit: Habe ich vor der Abreise nach Neuseeland im Jahr 2008 noch ganz genau den Rough Guide New Zealand studiert, lasse ich mich heute am liebsten von Netzwerken der Leute vor Ort, wie den Global Greeters in Buenos Aires, leiten. Zu Impfungen rate ich niemandem, der nicht wirklich in den Dschungel oder die Tropen aufbricht: Meine Gelbfieber-Impfung für Peru und Iguazú war damals völlig umsonst und hatte zudem unangenehme Nebenwirkungen.

Weitere Tipps zur Reisevorbereitung sind Reisemessen wie der World Travel Market in London oder die Messe ReiseSalon in Wien: Der persönliche Austausch bringt’s (wirklich). Und selbstverständlich nütze ich das Internet, sei es in Form von Apps, Blogs, soziale Netzwerke oder ähnliches. Der persönlichen Berichterstattung gebe ich als Bloggerin schon längst den Vorzug, vor allem wenn es um das Aufspüren von Geheimtipps und ungewöhnlichen Reisezielen geht. Die Mongolei ist als solches bekannt, aber darin machen Yvonne’s Reiseberichte, Videos und heitere Schilderungen zu ihren Abenteuern schon große Lust auf das eigene Erlebnis (danke, Yvonne von JustTravelous!). 😉

Auch oder gerade beim Packen gilt: Leichtfüßig unterwegs sein ist die beste Art, voranzukommen. Lieber mal mehr zuhause lassen, als zuviel im Koffer oder Rucksack mit sich rumzuschleppen.

Auch oder gerade beim Packen gilt: Leichtfüßig unterwegs sein ist die beste Art, voranzukommen. Lieber mal mehr zuhause lassen, als zuviel im Koffer oder Rucksack mit sich rumzuschleppen.

 

Frage Nummer 4: Welcher Ort reizt Dich gar nicht und warum?

Vielleicht bin ich voreingenommen, aber die Großstädte Chinas reizen mich aus heutiger Sicht so rein gar nicht. Zumal ich vor nicht allzu langer Zeit ein Bild Pekings im totalen Smog gesehen habe – völlig verrückt, wie Bodennebel hier bei uns, nur eben reine Luftverschmutzung! Das und die Tatsache, dass in diesem Land Kulturerbe einfach plattgemacht wird (alte Häuser in Shanghai), Menschenrechte wenig gelten und das Individuum als solches ebenso wenig zählt, halten mich (noch) ab dort zu reisen. Zugleich verspüre ich als offener Mensch, der gern frei nach der „Nicht (vor)urteilen!“-Devise lebt, eine gewisse Faszination: Wie ist es in China wirklich? Wie sind die dort lebenden Menschen so? Was empfinden sie? Ich glaube, hier hilft nur eines: Hinfahren und mir selbst ein Bild machen.

 

Frage Nummer 5: Ist Nachhaltigkeit ein Thema für Dich auf Reisen oder soll es in Zukunft sein? Was tust Du dafür?

Ja, Nachhaltigkeit beim Reisen ist definitiv ein Thema für mich. Ich achte beispielsweise stark auf sozialgerechte, umweltverträgliche sowie wirtschaftlich für die Einheimischen vor Ort sinnvolle Reiseangebote – in abgeschottete Clubanlagen bringen mich keine zehn Pferde. Unter Nachhaltigkeit verstehe ich auch meinen Beitrag zum Austausch mit den Einheimischen vor Ort: Wie kann ich durch mein Netzwerk, meine Fähigkeiten und Erfahrungen zu einem gelungenen Reisemoment & Erfahrungsaustausch für uns beide beitragen? Wie denken die Leute vor Ort über Tourismus nach? Was geschieht mit der Umwelt? Achtlosigkeit diesbezüglich hält mich beispielsweise richtig davon ab, eine bestimmte Stadt / Ort / Angebot etc. zu bereisen – dann lieber gar nicht.

Die Iguazú-Wasserfälle im Dreiländer-Eck von Paraguay, Brasilien und Argentinien sind eine fragile natürliche Ressource unseres Planeten: Wie achtlos dort manche Besucher mit Müll, Tieren oder anderen Reisenden umgehen bringt mich zeitweise zur Weißglut.

Die Iguazú-Wasserfälle im Dreiländer-Eck von Paraguay, Brasilien und Argentinien sind eine fragile natürliche Ressource unseres Planeten: Wie achtlos dort manche Besucher mit Müll, Tieren oder anderen Reisenden umgehen bringt mich zeitweise zur Weißglut.

Nachhaltigkeit auf Reisen bedeutet mir auch "nachhaltiges Gedankengut": Beispielsweise habe ich hier in Peru am Machu Picchu gelernt, am Templo de la Luna Pachamama (Mutter Erde) eine Darbietung aus Coca-Blättern zu machen. So machen es die Peruaner schon seit Menschengedenken - das Ritual und das Verständnis für einen Ort leben somit fort.

Nachhaltigkeit auf Reisen bedeutet mir auch „nachhaltiges Gedankengut“: Beispielsweise habe ich hier in Peru am Machu Picchu gelernt, am Templo de la Luna Pachamama (Mutter Erde) eine Darbietung aus Coca-Blättern zu machen. So machen es die Peruaner schon seit Menschengedenken – das Ritual und das Verständnis für einen Ort leben somit in uns Reisenden und Besuchern fort.

Nachhaltigkeit beim Reisen: Ist es nachhaltig, Besucher wie uns tagtäglich zum Greifen nahe an diese Robbenkolonien vor der Küste Perus zu bringen? Für die Tiere wohl kaum - die Einheimischen haben jedoch an diesem einsamen Küstenabschnitt heute ein geregeltes Einkommen und müssen nicht in größere Städte wie Lima ziehen.

Nachhaltigkeit beim Reisen: Ist es nachhaltig, Besucher wie uns tagtäglich zum Greifen nahe an diese Robbenkolonien vor der Küste Perus zu bringen? Für die Tiere wohl kaum – die Einheimischen haben jedoch an diesem einsamen Küstenabschnitt heute ein geregeltes Einkommen und müssen nicht in größere bzw. weit entfernte Städte wie Lima ziehen. Der Schlüssel meiner Meinung nach liegt in der Etablierung und Befolgung internationaler Öko-Standards für diese Art von Tourismus.

 

Frage Nummer 6: Welche (ungewöhnliche) Fähigkeit hast Du Dir schon einmal auf einer Reise gewünscht?

Spannende Frage, definitiv! Da muss ich jetzt wirklich ein bisschen nachdenken. In meiner Erinnerung gelange ich dabei wieder zurück nach Neuseeland, wo ich 2008 / 2009 insgesamt anderthalb Jahre gelebt habe. Während meiner ersten Reisen in diesem Land, bei denen ich Neuseelands Südinsel kennen und lieben lernte, habe ich mir meine Liebsten zuhause – Familie, Freunde, Partner, oft herbeigewünscht, und sei es nur für den Moment. Eine einzigartige Landschaft, eine wundervolle Speise, ein warmes Wort der Einheimischen als Teil einer wundersamen Begegnung ließ mich mitunter traurig an das Sprichwort denken: Happiness is only truly lived when shared. Ist es das?

Glückseligkeit auf Reisen: Den Sonnenaufgang über dem Ayers Rock zu erleben, gehört zu meinen besten und schönsten Reiseerinnerungen an den australischen Kontinent. Noch schöner wäre es wohl nur mit Familie & Freunden rings um mich gewesen.

Glückseligkeit auf Reisen: Den Sonnenaufgang über dem Ayers Rock zu erleben, gehört zu meinen besten und schönsten Reiseerinnerungen an den australischen Kontinent. Noch schöner wäre es wohl nur mit Familie & Freunden rings um mich gewesen.

Ich durfte mal ein verletztes Känguru-Baby im Arm halten. Wirklich!! So unglaublich ist mittlerweile auch die Erinnerung daran, dass ich diesen Moment nahezu vergessen habe …

Ich durfte mal ein verletztes Känguru-Baby im Arm halten. Wirklich!! So unglaublich ist mittlerweile auch die Erinnerung daran, dass ich diesen Moment nahezu vergessen habe … Das Herbei-Beamen meiner gesamten Familie just in diesem Moment hätte ich mir wirklich gewünscht!

 

Frage Nummer 7: Hast Du ein Ritual für oder regelmäßiges Mitbringsel aus neu bereisten Ländern und Orten?

Ja: Ich versuche stets von den Einheimischen zu lernen und dabei etwas Neues, Kreatives mit nach Hause zu bringen: Sei es das Zubereiten typisch-saftiger argentinischer Empanadas, das Fertigen eigener Schmuckstücke in Neuseeland oder das Ritual beim Mate-Trinken im Andenhochland Südamerikas. Seit meiner Zeit in Neuseeland und der kreativen Unterstützung des Reise-Netzwerkes „Creative Tourism New Zealand“ ist das so: Unzählige spannende sowie einzigartige Reiseerlebnisse hat mir diese Art zu reisen, kreativ reisen, bereits rund um den Globus eingebracht. Sie stehen in keinem Reiseführer, sind mit nichts zu vergleichen und genau deshalb so spannend und wertvoll: Die besten Kreativ-Reisen-Momente entstehen wie ich finde immer in perfekter Harmonie zwischen einheimischem Künstler und (weltoffenem) Reisenden. Einfach. Herrlich.

Einheimischen und einem Schamanen aus der Nähe der Stadt Cuzco südamerikanische Schokolade-Bällchen gemacht. Ist es zu fassen? :D

Einheimischen und einem Schamanen aus der Nähe der Stadt Cuzco südamerikanische Schokolade-Bällchen gemacht. Ist es zu fassen? 😀 Der Geschmack daran liegt mir heute noch auf der Zunge. Mmmh!

 

Frage Nummer 8: Welches Transportmittel möchtest Du unbedingt ausprobieren?

Das ist eine gute Frage. Als ich in Peru zum Trekken unterwegs war, HÄTTE ich am liebsten folgendes Transportmittel gewählt um nach zwei anstrengenden Marsch-Tagen am Morgen des dritten Tages (ohne Frühstück sowie Abmarsch in völliger Dunkelheit um 05.00 Uhr morgens wohlgemerkt!) wieder den Berg hinaufzukommen (was hab‘ ich mir dabei nur gedacht, denke ich jetzt laut rückblickend):

Mein liebes, dick-wolliges und so herzig dreinblickendes Alpaca. Über ein Jahr lang zierte dieses Grinsen mein virtuelles Profilbild bei Facebook - so sehr habe ich mich in seinen Anblick verknallt. Man muss schon ein  bisschen verrückt sein, wenn man sich in der Weltgeschichte herumtreibt ...

Mein liebes, dick-wolliges und so herzig dreinblickendes Alpaca. Über ein Jahr lang zierte dieses Grinsen mein virtuelles Profilbild bei Facebook – so sehr habe ich mich in seinen Anblick verknallt. Man muss schon ein bisschen verrückt sein, wenn man sich in der Weltgeschichte herumtreibt …

 

Frage Nummer 9: In welchem Land würdest Du gern einmal leben?

In Neuseeland, Land von dem ich so viel schwärme, habe ich ja bereits gelebt, das zählt also nicht. Gleiches gilt für Länder wie England, Spanien oder Frankreich: In Madrid, Paris und London war ich jeweils fast ein Jahr während meiner Studienzeit. Bleibt also … Südafrika, Land in dem meine Freundin und Reisegefährtin Toni seit fast 10 Jahren ihr Auslangen findet? Australien ist ebenso ein interessanter Kandidat: Die Leute sind chillig drauf und nach Neuseeland ist es von dort auch nicht weit. 😉

Und wie steht’s mit Südamerika? Auch spannend, zumal mich Argentinien, Chile & Peru auf Reisen einfach total fasziniert haben. Ich glaube, ich entscheide mich für … hm. Gilt hier der Joker, als Sternzeichen Waage an Entscheidungsunfähigkeit zu leiden, auch? 😀

In einer Schule in Chile habe ich mal 14-jährigen Schülern gezeigt, wo mein Heimatland Österreich liegt. Ganz ehrlich: Wir leben schon sehr, sehr gut hier, für Österreich kann ich mich glaube ich wieder und wieder entscheiden - trotz oder gerade wegen der vielen Eigenarten die wir als Kulturland so an uns haben!

In einer Schule in Chile habe ich mal 14-jährigen Schülern gezeigt, wo mein Heimatland Österreich liegt. Ganz ehrlich: Wir leben schon sehr, sehr gut hier, für Österreich kann ich mich glaube ich wieder und wieder entscheiden – trotz oder gerade wegen der vielen Eigenarten die wir als Kulturland so an uns haben!

 

Frage Nummer 10: Welche Sprache würdest Du gern lernen?

Die Einserfrage für ein multilinguales Reisekind wie mich !!! Meine Mama sagt ja schon seit vielen Jahren zu mir, nach Spanisch & Französisch müsse ich unbedingt noch Italienisch lernen. Irgendwie ist mir das seitdem im Hinterkopf: Noch hat mich jedoch kein Italiener, Jobangebot oder Ähnliches in unser südliches Nachbarland geführt. Und ohne in einem Land zu leben, mich für Kultur und Geschichte vor Ort zu interessieren bzw. eines Tages vielleicht gar dort arbeiten und leben zu wollen, möchte ich keine neue Sprache lernen: Halbherzig geht für mich nicht, da ist mir Sprache zu sehr Berufung und Leidenschaft in einem. Klingt eigenartig, ist aber so. Dann vielleicht noch Maori, welches ich vor Jahren etwas gelernt und praktiziert habe. Damit wären wir jetzt – natürlich wieder – in Neuseeland. 😉

Ausschau halten nach dem, was wir im Leben noch so alles lernen können, gehört für mich wie selbstverständlich zum Reisen & zum Leben dazu.

Ausschau halten nach dem, was wir im Leben noch so alles lernen können, gehört für mich wie selbstverständlich zum Reisen & zum Leben dazu.

 

Frage Nummer 11: Wie bist Du am liebsten unterwegs? Reiseführer oder einfach treiben lassen?

Last but not least – einfach treiben lassen, bitte. So mag ich es wirklich am allerliebsten, auch wenn mir bewusst ist, dass dies nicht immer möglich, sicher oder ratsam ist. Ich räume ein, dass mir in all den Reisejahren meines Lebens meine Sprachkenntnisse in Deutsch, Englisch, Französisch & Spanisch stets das nötige Selbstbewusstsein sowie die Zuversicht gaben, voranzukommen. Im Leben und beim Reisen. „Das wird schon,“ und tatsächlich wurde es. Alles einfach. Hoch lebe das „Unterwegs-Sein“, Lernen, Lieben & Lachen! Vor allem über sich selbst und im Einklang mit den Mitmenschen dieser Erde.

Anfangs so gar nicht zum Lachen zumute war mir beim Anblick dieses rauchenden Vulkans in Villarrica, Chile. Etwas argwöhnisch beobachtete ich Zeit meines Aufenthalts dort das sichtbare Zeichen mächtiger Erdaktivitäten.

Anfangs so gar nicht zum Lachen zumute war mir beim Anblick dieses rauchenden Vulkans in Villarrica, Chile. Etwas argwöhnisch beobachtete ich Zeit meines Aufenthalts dort das sichtbare Zeichen mächtiger Erdaktivitäten.

Ok. Wo & WIE dieses Foto von mir in einem alten VW Käfer mit einem Chinchilla-Andenhasen auf dem Kopf mitten im nächtlichen Lima, Peru, entstanden ist, ist Stoff für einen weiteren Artikel hier auf meinem Reiseblog. Fürs erste sei gesagt: Treiben lassen, das berühmte "Go With The Flow", haben mich zu diesem ungeheuren Reiseabenteuer gebracht. !!

Ok. Wo & WIE dieses Foto von mir in einem alten VW Käfer mit einem Chinchilla-Andenhasen auf dem Kopf mitten im nächtlichen Lima, Peru, entstanden ist, ist Stoff für einen weiteren Artikel hier auf meinem Reiseblog. Fürs erste sei gesagt: Treiben lassen, das berühmte „Go With The Flow“, haben mich zu diesem ungeheuren Reiseabenteuer gebracht. !!

Last but not least: Reiseinspiration pur. Wenn ich auf dieses wunderschöne, sonnengebadete Foto starre, möchte ich sofort wieder zum Machu Picchu reisen. Und zwar am liebsten um 08.00 Uhr morgens, als dieses Foto entstand: Wenn noch nicht so viele Touristen vor Ort sind. Und man die Magie der heiligen Tempelstätte ganz direkt und unmittelbar spüren kann.

Last but not least: Reiseinspiration pur. Wenn ich auf dieses wunderschöne, sonnengebadete Foto starre, möchte ich sofort wieder zum Machu Picchu reisen. Und zwar am liebsten um 08.00 Uhr morgens, als dieses Foto entstand: Wenn noch nicht so viele Touristen vor Ort sind. Und man die Magie der heiligen Tempelstätte ganz direkt und unmittelbar spüren kann.

 

……. So. Vor lauter Fern(Reise)weh hätte ich jetzt beinahe vergessen, weitere Reiseblogger für meinen ganz eigenen 11 Fragen über das Reisen zu nominieren! Schande über mich. Da „Creativelena“ ein internationaler, zweisprachig geführter Reiseblog ist, werde ich dazu auch meine internationalen Blogger-Kollegen weltweit zu Rate ziehen. Das Blogstöckchen wird zum Boomerang … was bin ich gespannt auf das Feedback!

  1. Frage: Welches Reise-Erlebnis hat Dich in all den Jahren am meisten beeindruckt? Warum?
  2. Frage: Was hast Du auf Reisen stets dabei?
  3. Frage: Wohin wirst Du mit 60 reisen? Und mit wem?
  4. Frage: Was verstehst Du unter „kreativ reisen“? Würdest Du es ausprobieren wollen? Und wenn ja, wo und wie?
  5. Frage: Dein schönstes Reiseerlebnis mit einem Einheimischen?
  6. Frage: Wozu rätst Du jungen Menschen, die reisen möchten?
  7. Frage: Wo liegt Deine Schmerzgrenze beim Reisen? Was würdest Du gerade noch ausprobieren, ertragen, was nicht?
  8. Frage: Auf welches Reiseerlebnis bist Du besonders stolz?
  9. Frage: Wenn Du morgen ins Flugzeug steigen könntest, wohin würde es Dich bringen?
  10. Frage: Das köstlichste Gericht, dass Du je in fernen Ländern probiert hast?
  11. Frage: Wie lautet Deine ganz persönliche Reisephilosophie?

Von diesen 10 Bloggern & Reisenden hätte ich gerne Antworten auf diese Fragen:

Hast auch Du Lust mitzumachen? Ich freue mich über Dein Feedback via Kommentar hier oder einen Artikel auf Deinem Blog! Vergiss nicht, auch Deine Freunde zu informieren: Das Blogstöckchen soll schließlich weiterwandern und uns alle inspirieren.

Ich freue mich, von Dir & Deinen Abenteuern zu lesen! 😀

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Written by Elena

Elena writes about creative destinations, shares her personal travel stories and brings inspiring photography & interesting news updates home to you. Her mission is: "Continue to be amazed at this world, one creative travel experience at a time."

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5 Comments

  1. Monika Fuchs

    Hallo Elli,

    vielen Dank für die schönen Fragen, die ich gerne beantwortet habe. Du findest sie auf meinem Blog unter: http://www.travelworldonline-traveller.com/2014/01/unsere-philosophie-des-reisens-oder-wie.html. Es hat großen Spaß gemacht. LG, Monika

    Antworten
    • Elena

      Liebe Monika,

      Wow, vielen vielen Dank für diese rasche Antworten! Vor allem die erste hat es mir gleich mal angetan – sehr einfühlsam und spannend, über welchen Zeitraum Du diese Entwicklung wahrgenommen hast und beschreibst.

      „Es gibt nichts Besseres als Reisen, um seine Persönlichkeit zu prägen!“ 100% JA: Hier zitiere ich Dich gerne. Auch ich würde jeden jungen Menschen am liebsten „per Verordnung“ eine Zeitlang auf Reisen schicken, so erfüllend und spannend ist es, unterwegs und offen für die Welt zu sein.

      In die Antarktis könnten wir doch mal gemeinsam reisen? Vielleicht eine Idee für eine neue Bloggerreise … hehe. DANKE Dir für Deine Antworten hier!

      Antworten
  2. Stefanie

    Liebe Elena, entschuldige, dass ich erst jetzt dazu komme, Deine Antworten zu lesen! Toll sind sie! Mir scheint meine Fragen haben genau auf Dich gepasst! In Deinen Antworten kommt die Leidenschaft für das Reisen und Deine Reisephilosophie perfekt zum Ausdruck. Sehr sympathisch. Mir gefallen Deine Antworten zu Nr. 5 und 7 sehr. Und jetzt kenne ich auch die Bedeutung Deines Logos 🙂 Hat mich gefreut, Dich in Berlin kennenzulernen, wenn auch kurz. Liebe Grüße, Stefanie

    Antworten
    • Elena

      Liebe Stefanie,

      Ja, ich danke Dir wirklich für Deine gut gestellten Fragen. Nachhaltigkeit & Kreativ-Reisen sind mir eindeutig die liebsten (und wichtigsten) Reise-Themen, umso mehr freut es mich wenn Du genau diese Punkte besonders hervorhebst.

      Ich werde noch mal einen eigenen Artikel zu meinem Logo schreiben, denke ich – ist ja wirklich eine „story“. 😉

      Alles Liebe und bis zum nächsten Kreativ-Treffen!

      Antworten
  3. Smithk105

    Thanks so much for the article.Much thanks again. Great. fgfgeekbadakfbcg

    Antworten

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